über uns

Der Verein „Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein. Er wurde am 23. April 2018 mit 29 Gründungsmitgliedern aus der Landwirtschaft, Berufsverbänden und von sozialen Organisationen sowie interessierten Einzelpersonen gegründet. 2023 umfasste der Verein ca. 60 Mitglieder.

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Ziele des Vereins:

Ziel des Vereins ist es, die Soziale Landwirtschaft bekannter zu machen und die Akteure in diesem Bereich besser zu vernetzen. Durch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch mit Beratung, Informationsveranstaltungen bei Landwirten und Sozialorganisationen will der Verein potentielle Anbieter von Sozialer Landwirtschaft sowie mögliche Klienten erreichen.

Wer steht hinter dem Verein?

von rechts nach links: Wolfgang Scholz, Stellv. Vorsitzender, Dr. Viktoria Lofner-Meir,
1. Vorsitzende, Regina Derleth, Schriftführerin, Georg Meir, Kassier

1. Vorsitzende Frau Dr. Viktoria Lofner-Meir, Ministerialrätin a.D. ehemalige Referatsleiterin im Landwirtschaftsministerium für den Bereich Einkommenskombinationen, Schwaben; 2. Vorsitzender Herr Wolfgang Scholz vom Bayerischen Bauernverband, Oberbayern; Kassier Herr Georg Meir, ehemaliger Berater und Lehrer der Landwirtschaftsverwaltung; Schriftführerin Frau Regina Derleth, Sozialarbeiterin, Unterfranken.

Was ist „Soziale Landwirtschaft“?

Einkommensalternativen in der Landwirtschaft gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Die Soziale Landwirtschaft bietet hier eine Möglichkeit der Diversifizierung und stellt ein Zukunftsfeld dar. Betriebe, die in der Sozialen Landwirtschaft tätig sind, erzielen Wertschöpfung in der Landwirtschaft, der bäuerlichen Hauswirtschaft, im Forst oder Gartenbau und verbinden diese gleichzeitig mit sozialen Angeboten wie beispielsweise der Betreuung von Kleinkindern oder Senioren oder Mitarbeit von Menschen mit Behinderung auf dem Hof.

Darüber hinaus betätigen sich soziale Einrichtungen und Träger selbiger in der Sozialen Landwirtschaft, indem sie beispielsweise einen „Grüne Bereich“ oder Tierhaltung im Rahmen von Werkstätten für Menschen mit Behinderung betreiben, Wohnprojekte für Senioren auf landwirtschaftlichen Betrieben angesiedelt haben oder gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben Arbeitsprojekte für suchtkranke Menschen und andere Zielgruppen aufbauen.

Durch gesellschaftliche Veränderungen, beispielsweise dem demographischen Wandel oder die Bestrebungen nach mehr Inklusion von Menschen mit Behinderung bzw. Beeinträchtigungen, hat die soziale Landwirtschaft in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

Da die Landwirtschaft schon immer Aufgaben im ländlichen Raum erfüllt hat, ist auch die Kombination mit Tätigkeiten aus dem sozialen Tätigkeitsfeld naheliegend.

Neben dem zusätzlichen Einkommensgewinn bietet die Soziale Landwirtschaft für Mitglieder der bäuerlichen Familie, die einschlägige Ausbildungen im Sozialbereich haben, auch die Möglichkeit, diese in Form eines betriebsnahen Arbeitsplatzes zu nutzen. Die Umgestaltung der häufig vorhandenen, leer stehenden Bausubstanz bietet ebenfalls Chancen für die Betriebe und den ländlichen Raum. Zusätzliche Arbeitsplätze werden geschaffen.